Gefahren im Internet

Das Web sicher nutzen

Im Internet lauern viele Gefahren. Viren, Würmer, Trojaner und andere Schadsoftware können den Computer befallen. Wer seinen Computer und seine Daten nicht schützt, macht es den Schädlingen einfach. Hier finden Sie einige Informationen über die unterschiedlichen Arten von Schadsoftware und Virenarten...

Grafik Mann am Computer

Auch die Bedrohung durch Spyware nimmt permament zu. Dabei handelt es sich um ungebetene Gäste im Computer, die das Surfverhalten des Internetnutzers ausspionieren. Ebenso kann Spyware auch ungewollte Aktivitäten im Computer ausführen, z.B. das Installieren unerwünschter Programme oder gar dazu führen, dass Benutzerdaten ausgelesen werden. Spyware funktioniert auf sehr unterschiedliche Weise. Es können schadhafte Programme in den Rechner eingeschleust werden, und sofern eine Verbindung zum Internet hergestellt wird, werden vom Nutzer ungewollt und unbemerkt Daten versendet. Auch können durch Spyware Einstellungen des Computer verändert werden, wie z.B. die Startseite des Browsers, so dass plötzlich ungewollt eine fremde Seite aufgerufen wird.

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Ein weiteres Angriffsziel sind die Favoritenordner des Browsers, die von Spyware um Einträge ergänzt werden können. Besonders gefährlich sind Keylogger, Spyware-Programme, die die Tastatureingaben kontrollieren oder auch vollständig übernehmen können. Keylogger werden häufig über Würmer oder Viren verbreitet. Andere Spywareprogramme geben zu freiwillig vorgenommenen Einträgen in Eingabemasken z.B. bei der Registrierung auf bestimmten Seiten unbemerkt und natürlich wieder ungewollt weitere Daten heraus. Diese werden an die Programmhersteller oder an Werbefirmen weitergeleitet und zumeist dazu genutzt, Produkte durch zielgerichtete Werbung an den Mann bringen zu wollen. Man wundert sich dann nur über diverse Werbepost in seinem Briefkasten, ebenso über vermehrte Spam-Mails innerhalb von unerwünschter E-Mail-Werbung.

Aktivitäten der Spionageprogramme führen zumeist auch dazu, dass der Rechner langsamer wird oder auch vermehrt abstürzen kann. Auch Adware kann Ihr Surfverhalten im Internet überwachen und Ihnen gezielte Werbung, z.B. Pop-ups, auf Ihren Computer einspielen. Adware ist eine Software, die man sich schnell über kostenlose Download- und Freeware-Angebote im Web einfangen kann. Häufig ist Adware in Freeware-Anwendungen eingebettet, wie z.B. Screensaver, Wetter, Uhren, Backgrounds usw., und zumeist funktionieren diese Anwendungen dann nur zusammen mit der unfreiwillig und unbemerkt heruntergeladenen Adware-Komponente.

Woran man erkennen kann, wenn ein Computer infiziert ist

Es gibt unterschiedliche Hinweise darauf, wenn der Computer mit Schadsoftware infiziert ist. Einige davon sind nachfolgend aufgeführt:

  • Der Rechner arbeitet nur noch langsam, speziell beim Surfen im Internet.
  • Der Browser öffnet Pop-Up-Fenster, die nichts mit der gerade besuchten Webseite zu tun haben.
  • Die Startseite des Browsers ist verändert.
  • Der Mauszeiger oder das Suchprogramm verändert sich.
  • Im Favoritenordner des Browsers stehen Links, die nicht von einem selbst abgespeichert worden sind.
  • Der Computer verbindet sich selbständig mit dem Internet.
  • Die Firewall meldet Versuche von Programmen, die eine Verbindung zum Internet herstellen wollen.


Schützen Sie Ihren PC vor einer Infektion!

Antivirenschutzprogramm

Um die ungewollte Weitergabe persönlicher Daten zu vermeiden, installieren Sie auf Ihrem Rechner ein aktuelles Antivirenschutzprogramm und zusätzlich ein Schutzprogramm gegen Spyware. Sofern keine automatischen Updates durchgeführt werden, sorgen Sie dafür, dass die Schutzprogramme immer auf dem aktuellsten Stand sind.

Regelmäßig Scannen

Führen Sie regelmäßig Suchläufe mit dem Antivirenschutzprogramm, dem Spywareschutzprogramm und auch mit dem Adware-Cleaner durch, um Ihren Computer auf möglichen Befall mit Viren, Spyware oder Adware zu untersuchen.

Vorsichtiger Umgang mit ActiveX

Wenn Sie die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen für aktive Webseiteninhalte in den Einstellungen Ihres Browsers nicht ganz ausschließen wollen (wer will schon gern darauf verzichten), gehen Sie vorsichtig mit ActiveX um.

Firewall aktivieren

Auf Ihrem Computer sollte eine Firewall eingerichtet sein.

Vorsicht bei Downloads

Prüfen Sie vor dem Download von Software aus dem Internet die Lizenz- bzw. Nutzungsvereinbarungen. Enthalten diese Hinweise auf eine mögliche automatische Kommunikation, sollten Sie Abstand vom Herunterladen nehmen und sich anderweitig im Internet umschauen, da sich zumeist Alternativen finden lassen auf Seiten, von denen keine Gefahren ausgehen. Und laden sowie installieren Sie auf Ihrem Computer nicht jede Software, die angepriesen wird, sondern nur solche, die Sie auch tatsächlich benötigen.

Keinesfalls Links in unbekannten Mails anklicken

Klicken Sie in Ihren eingehenden Mails nicht leichtfertig auf darin enthaltene Links, wenn Sie den Absender der E-Mail nicht kennen. Auch wenn man natürlich neugierig ist, was sich hinter dem Link verbergen könnte, lassen Sie es bleiben und klicken Sie keinesfall auf den angebotenen Link eines fremden Absenders. Versierte Nutzer können den Link vorsichtig mit der Maus markieren, um ihn dann direkt im Browser einzugeben, bestenfalls sollte man es jedoch gänzlich lassen.

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Wer das Internet "erfunden" hat

Wer hat´s erfunden...? Nein, nicht die aus der bekannten Bonbon-Werbung.... ;-) Das Internet entstand im Jahr 1969 als Nachfolger eines Projekts des US-Verteidigungsministeriums, diente der Vernetzung von Forschungseinrichtungen und Universitäten, wobei sich erst ab 1982 der Begriff Internet durchzusetzen begann. Die kommerzielle Nutzung des Internets wurde 1990 durch die US-amerikanische National Science Foundation beschlossen, so dass es seit dem öffentlich zugänglich wurde.

Heutzutage ist für fast jeden das Internet nicht mehr wegzudenken, es ist nicht nur zeitgemäß, auf dem Daten Highway zu surfen und die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten im Internet sowie die vielfältigen Angebote an neuen Kommunikationsmitteln global zu nutzen, mit der zunehmenden Technologisierung und Digitalisierung rund um uns herum bleibt uns auch gar nichts anderes übrig, als uns diesem Phänomen neuzeitlicher Geschichte euphorisch zuzuwenden.

Einerseits ist die vernetzte Welt ein Segen, ein weltweiter Wissenspool zur Informationsbeschaffung steht zur Verfügung, und ich frage mich oft, wie bin ich früher ohne Internet überhaupt klar gekommen. Andererseits kann es genauso auch ein Fluch sein mit vielen Gefahren, die da lauern. Nichts desto Trotz ist das Web eine Bereicherung, die wohl kaum noch einer missen möchte, aber stets wachsam, vorsichtig und durchaus etwas misstrauisch sollte jeder sein.


Das Internet intelligent, richtig und sicher nutzen

Auf der nachfolgenden Seite finden Sie mehr Informationen und Tipps, die Sie vor möglichen Schäden bewahren können, z.B. zum Thema Phishingmails.

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