Internet intelligent, richtig und sicher nutzen - Informationen und Tipps für Internetnutzer
Soziale Netzwerke
Tipps für Sicherheit in Community und Social Network
Communities und soziale Netzwerke gehören im Internet zu den beliebtesten Seiten. Der Begriff Social Web oder auch Web 2.0 ist der Sammelbegriff für diesbezüglich unterschiedlichste Internetangebote, die eine aktive Beteiligung der Internetnutzer in sozialen Netzwerkplattformen, Blogs und Wikis zugrunde legen. Myspace, Facebook, Xing, Lokalisten, SchuelerVZ, StudiVZ, Flickr, Youtube, Flirt-Fever, Jappy usw. usw., das Angebot ist riesig. Und es wird genutzt, um im Internet Leute kennen zu lernen, sich auszutauschen, zu flirten, sich zu präsentieren.
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Die Datensicherheit in sozialen Netzwerken ist allerdings ein kritisches Thema, wie die Stiftung Warentest in einer Untersuchung feststellte. Bei einigen Netzwerken konnten die Stiftungsmitarbeiter mit relativ simplen Mitteln nach kurzer Zeit angelegte Nutzerkonten übernehmen und auf die darin gespeicherten Daten zugreifen. Aber auch wer selbst auf seine Privatsphäre achtet und nicht alle Informationen über sich in Communitys und sozialen Netzwerken preisgibt, kann schnell auf unliebsame Weise ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. |
Tipps, wie Sie Communities und Netzwerke sicher nutzen
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Veröffentlichen Sie Ihre privaten Daten nur sparsam und füllen Sie nach Möglichkeit Profile in Netzwerken nicht vollständig aus, sondern beschränken Sie die Angabe ihrer persönlichen Daten nur auf das unbedingt Nötigste. Anhand Ihrer Daten lassen sich Persönlichkeitsprofile erstellen. Ihre Wohnanschrift, Telefonnummern, Namen oder Adressen Ihrer Freunde und Bekannten sowie auch Zugehörigkeiten zu Parteien, Mitgliedschaften in Vereinen, spezielle Vorlieben etc. sollten Sie für sich behalten. Das trifft auch für die Veröffentlichung von Fotos zu, die Ihnen möglicherweise in ein paar Jahren peinlich sein könnten.
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Sie sollten Ihr Profil nur für Personen, die Sie tatsächlich kennen und denenen Sie vertrauen, sichtbar machen. Die Europäische Agentur für Internetsicherheit (Enisa) empfiehlt sogar, die Netzwerke nur unter einem Pseudonym zu nutzen und dann nur ausgewählten Freunden mitzuteilen, wer sich dahinter verbirgt. Außerdem wird geraten, Social Networks mit verschiedenen Profilen zu nutzen und dabei Berufliches und Privates streng voneinander zu trennen.
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Bedenken Sie immer, alles was Sie im Internet bekannt geben und somit veröffentlichen, wird auch noch viele Jahre später im Netz zu finden sein. Das trifft auch auf Beiträge zu, die Sie in Blogs, in Foren, Newsgroups oder in Gästebücher schreiben. Das Internet hat ein nahezu unbegrenztes Gedächtnis, und was einmal veröffentlicht worden ist, kann nur äußerst schwierig oder gar nicht mehr zurückgenommen werden. Die Crawler der Suchmaschinen und Archiv-Systeme speichern die Informationen, und diese sind oft auch noch Jahre später im virtuellen Gedächtnis und somit online für Jedermann zugänglich. Insofern sollten Sie bei allen Äußerungen, die Sie im Internet abgeben, gleichzeitig auch an Ihre Zukunft denken. Ebenso auch daran, dass auch derzeitige sowie potentielle Arbeitgeber einen Blick auf veröffentlichte Texte und Fotos nehmen können.
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Betreiben Sie ein aktives Reputation Management, um Ihren guten Ruf in der Öffentlichkeit zu schützen und Veröffentlichungen über Ihre Person positiv zu beeinflussen. Sorgen Sie für positive Informationen über sich und heben Sie in sozialen Netzwerken Ihre guten Seiten hervor. Dazu zählen sicherlich nicht ausführliche Berichte über Partys und möglicherweise stattgefundene Saufgelage. Auch wenn junge Leute es witzig finden, hier und da die breite Öffentlichkeit daran teilhaben lassen zu wollen, was alles so an Freizeitaktivitäten unternommen wurde, Arbeitgeber, gerade auch wenn es um Lehrstellen- oder Jobsuche geht, werden es garantiert nicht so witzig finden.
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Denken Sie daran, dass Sie als Nutzer vor allem auch selbst gefordert sind, um Ihren guten Ruf zu wahren. Dann spricht auch nichts gegen die Nutzung sozialer Netzwerke. Auch ich bin unlängst Mitglied bei Facebook geworden...