Internet intelligent, richtig und sicher nutzen - Informationen und Tipps für Internetnutzer
Kinderseiten
Wie Sie Ihre Kids im Internet schützen können
Kinder sind bekanntlich sehr aktiv im Internet, und das ist in angemessenem Rahmen auch gut so. Denn sie können in der virtuellen Welt lernen, spielen, Musik hören, Videos anschauen, mit ihren Freunden chatten und auch neue Bekanntschaften knüpfen.
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Aber sie benötigen besonderen Schutz, Betreuung und entsprechende Aufklärung über die im Netz vorhandenen und möglichen Gefahren. Auf zahlreichen Internetseiten finden sich Inhalte, die Gewalt und Pornografie zeigen sowie Texte, die auf rassistische oder andere Weise aufhetzen. Speziell geht es darum, Kinder über Internetseiten mit ungeeigneten Inhalten, über ungeeignete Computerspiele, über Chats als Kontaktbörsen, über kostenpflichtige teure Downloads, Kostenfallen, Dealer, Abzocke im Internet, Werbung und Marketing sowie über Spam, Phishing-E-Mails, über die Bedrohung durch Computerschädlinge und Spyware sowie auch über die Rechtslage z.B. beim Download in Film- oder Musiktauschbörsen usw. aufzuklären. |
Nützliche Links zum Thema Kinder- und Jugendschutz:
www.schau-hin.info | www.dlz-kids.de | www.jugendschutz.net
Verbote ohne fundierte und vom Kind nachvollziehbare Erklärung bringen zumeist nicht all zu viel. Grundlage sollte immer das vertrauensvolle Gespräch zwischen Eltern, Bezugspersonen, Betreuern und Kindern sein, um die Kids vor Schaden zu bewahren.
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Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, welche Gefahren in Chats und Foren bestehen, da diese nicht selten dafür missbraucht werden, um Kontakte sexueller Art zu Minderjährigen aufbauen oder auch Drogen verkaufen zu wollen. Ebenso gibt es Foren, in denen über Themen diskutiert wird, die z.B. Gewalt, Amoklauf, Suizid oder Rassismus zum Inhalt haben, Anleitungen geben und Aktionen dieser Art vorbereiten. Informieren Sie sich, welche Chaträume und Foren von Ihrem Kind besucht werden. Und klären Sie Ihr Kind darüber auf, warum es auf keinen Fall persönliche Daten in Chats und Foren bekannt geben darf.
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Erklären Sie Ihrem Kind, warum es generell keine persönliche Daten im Internet bekannt geben und diese keinesfalls in Anmeldeformularen dubioser Webseiten eintragen darf, um nicht in Kosten- und Abo-Fallen zu tappen. Auch wenn Ihr Kind minderjährig und somit nicht geschäftsfähig ist, dennoch ist der Ärger aber vorprogrammiert. Zeigen Sie Ihrem Kind ebenso auf, dass es nicht nur kostenfreie Download-Angebote gibt, sondern auch Seiten, auf denen für einen erfolgten Download kräftig zur Kasse gebeten wird.
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Informieren Sie sich, welche Computergames von Ihrem Kind gespielt werden. Reden Sie mit Ihrem Kind darüber, welche Computerspiele bedenklich und ungeeignet sind, da es zahlreiche Spiele gibt, die gewalttätige, pornografische oder rassistische Inhalte aufweisen. Informieren Sie sich auch auf den Webseiten der Spiele-Hersteller oder Spiele-Anbieter, um sicher zu gehen, dass Ihr Kind sich nicht mit dem Spielen ungeeigneter Games befasst und achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu viel Zeit mit Computergames verbringt.
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Reden Sie mit ihrem Kind darüber, dass auch im Internet auf die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen geachtet werden muss, da Verstöße aufgrund illegaler Aktivitäten rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Tauschbörsen für Filme und Musik können beispielsweise Inhalte enthalten, die nicht legal sind. Klären Sie Ihr Kind darüber auf, dass es für den Download von Musik oder Filmen legale Quellen im Internet gibt, wie z.B. www.mp3.de oder www.tonspion.de und sprechen Sie auch darüber, dass Urheberrechte sowie Kopierschutzmaßnahmen nicht umgangen werden würden.
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Klären Sie Ihr Kind darüber auf, warum es keinesfalls auf Spam-E-Mails antworten oder auf einen darin enthaltenen Link klicken darf, da mit einer Reaktion dem Spam-Versender vermittelt wird, dass seine Mail empfangen worden ist, die Existenz der Mail-Adresse somit bestätigt ist, die Adresse weiter verkauft wird zum Zweck, dass auch andere Spam-Versender ihre lästigen Nachrichten verschicken können. Installieren Sie entsprechende Filterprogramme gegen Spams. Und sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren, die Computerschädlinge durch das Öffnen einer infizierten E-Mail anrichten können.
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Richten Sie bestenfalls im Browser eine geeignete Startseite für Ihr Kind ein. Auf der Internetseite www.seitenstark.de können Sie zahlreiche kindergerechte Seiten finden. Auch haben Sie die Möglichkeit, mit entsprechenden Filterprogrammen für Jugendschutz den Zugriff Ihres Kindes für die Nutzung des Computers einzuschränken.
