Internet intelligent nutzen

Computerspiele und Online-Games

Vor allem Jugendliche, aber auch zunehmend immer mehr Erwachsene spielen Computerspiele, die viel Spaß machen, weil sie zum Teil einen hohen Unterhaltungwert haben. Die Zahl der Spieler steigt insofern stetig. Es gibt diverse Arten von wirklich gut gemachten Computer- oder Konsolenspielen sowie Online-Games, die sich durch eine hervorragende Grafik und Spieleumgebung auszeichnen, teilweise für das Spielen als Einzelspieler, aber auch zum gemeinsamen Spielen in Teams, im Internet zumeist auch in Echtzeit.

Grafik Junge spielt am Computer

Cool bleiben - Pausen beim Spielen einlegen

Beim Spielen vergisst man leider auch nur all zu gerne die Zeit, die man bereits insgesamt am Computer zugebracht hat. Das kann gefährliche Folgen haben. Wer zu viel und zu lange in virtuelle Welten abtaucht, kann den Bezug zur Realität verlieren, und es besteht die Gefahr, süchtig nach Internet oder Computerspielen zu werden. Internet und/oder Computerspiele werden dann wichtiger als das reale normale Leben. Und so gibt es bereits sehr viele User und Spieler, die süchtig geworden sind, ohne dass sie es selbst erkennen oder sich zugestehen, und leider ist der Trend besonders bei Jugendlichen zunehmend, der Internet- und Computerspielsucht zu verfallen. Insofern gilt, cool bleiben und Pausen einlegen!

Sind Ego-Shooter gefährlich?

Ego-Shooter, Killer- oder Ballerspiele können weitere Gefahren insich bergen, da bei diesen Games zumeist viel Gewalt im Spiel ist. Die Spielfigur trägt eine Waffe, der Spieler sieht die virtuelle Welt durch die Augen dieser Spielfigur und schießt auf jeden und alles, was sich der Spielfigur im Game entgegen stellt. Dabei hat der Spieler am PC oder an der Spielekonsole das Gefühl, dass er selbst die Waffe trägt und somit auch selbst auf seine Gegner feuert. Nicht nur auf Monster und Fantasiefiguren, auch auf Menschen und Tiere. Die in Killerspielen gezeigte und vom Spieler gelebte Gewalt ist oftmals so realistisch, dass insbesondere die Ego-Shooter dafür verantwortlich gemacht werden, die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen zu erhöhen.

Wissenschaftlich sind Diskussionen darüber, Killerspiele generell zu verbieten, allerdings umstritten. Das Alter des Spielers, seine Persönlichkeit und seine Einstellung zum Spiel ist jedoch nicht zu unterschätzen, und so ist es ein wichtiges und durchaus begründetes Anliegen, dass Computerspiele mit Gewaltdarstellungen nicht in die Hände von Kindern gelangen und auch bei Jugendlichen die entsprechenden Altersfreigaben für diese Games beachtet werden, da bei sehr jugendlichen Spielern durchaus die Gefahr gegeben ist, Spiel und Wirklichkeit nicht mehr voneinander unterscheiden zu können bzw. Gewalt dann als etwas Normales zu empfinden.

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Ab wann beginnt die online Sucht?

Computersucht, Onlinesucht oder Computerspielsucht beschränkt sich nicht auf bestimmte Altersklassen, Bildungsschichten oder Berufsgruppen. Gefährdet ist jeder, der die Nutzung übertreibt. Das ist von Fall zu Fall individuell, ab wann eine Sucht eintritt, grundsätzlich sollte jedoch jeder seine Computer- und Internetnutzung unter Kontrolle behalten, vor allem auch das Spielen von Computer- und Online-Games. Minderjährigen sollte generell ein zeitliches Limit für die Nutzung des Internets und für das Spielen am bzw. im PC erteilt werden. Wenn Computer, Internet oder Gaming immer mehr zum Lebensinhalt werden, man täglich mehrere Stunden oder auch den ganzen Tag bzw. die ganze Nacht am Computer oder im Internet zubringt, sollte dringend die Reißleine gezogen werden. Denn dann liegt bereits eine erhebliche Gefährdung, wenn nicht gar schon eine Sucht vor.

Spaß haben, aber in vernünftigen Relationen

Spielen macht ganz klar Spaß, aber man sollte in jedem Fall auf die Anzeichen einer beginnenden Suchtgefährdung achten! Denn sofern man merkt, egal ob man online in Chatrooms und soziale Netzwerke geht oder ein Computerspiel spielen will, dass man nur schwer oder auch gar nicht mehr so recht vom PC, Tablet oder Smartphone und vom Internet lassen kann und vieles andere im realen Leben bereits vernachlässigt, nur um am Computer hocken oder im Internet sein zu können, ist es aller höchste Zeit, sein diesbezügliches Verhalten zu ändern und wieder einen maßvollen Umgang mit Computer, Internet oder PC-Spielen zu finden. Gleiches trifft genauso auf den übermäßigen Gebrauch von Smartphone und Tablet zu, denn auch hier kann sich relativ schnell eine Sucht nach Internet, nach sozialen Netzwerken wie Facebook etc. einstellen.

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Bei Sucht oder Suchtgefahr Hilfe in Anspruch nehmen

Sofern es schwer fällt, sich selbst zu disziplinieren, sollte unbedingt Unterstützung von Familie, Freunden etc. eingeholt werden. Mitunter hilft es schon weiter, über die bestehenden Probleme zu sprechen und Hilfestellung anderer anzunehmen. Man sollte sich auch nicht scheuen, professionelle Hilfe durch einen Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen. Auch kann durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe für Computer-, Online- und Spielsucht Hilfestellung erfolgen. Um wieder den vernünftigen Umgang mit Computer, Smartphone und Internet zu erlernen, da Computer und Netz auch sehr wichtig für Schule und Beruf sind, zum heutigen Leben dazugehören. Insofern sollte jeder vorsichtig sein, um sich nicht selbst ins AUS zu kicken.


Kinder und Jugendliche vor Gefahren im Web schützen

Heutzutage ist es selbst für kleinere Kinder schon selbstverständlich, online zu gehen. Insofern müssen Kinder und Jugendliche über bestehende Gefahren aufgefklärt werden. Zum Thema Kinderschutz finden Sie hier Informationen und Tipps.

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